Meine Anlage
Um das Hobby optimal auszuüben und meine Frau durch Wasserplanschen nicht unnötig zu verärgern, habe ich vor einigen Jahren einen Kellerraum meines Hauses ausschließlich für die Aquaristik umgebaut.
Die Becken sind mit robusten Pflanzen, wie Javafarn und verschiedenen Anubiasarten ansprechend eingerichtet.
Um die Pfegeaufwand gering zu halten, wird auf Bodengrund weitgehend verzichtet. Die Pfanzen sind an Lavasteinen bzw. Moorholz befestigt.

 

Bei der Auswahl der Technik meiner Anlage spielten die Faktoren "geringer Pflegeaufwand" und "vertretbare Energiekosten" eine wichtige Rolle.
Die Filterung der großen Becken erfolgt über Hebersysteme und Filterkammern, die mit grobporigem Filterschwamm bestückt sind. Die notwendige Luft für die gesamte Anlage liefert eine Weltweit Membranpumpe Typ 40 (40 Watt). Die Luftverteilung erfolgt über ein Ringsystem aus PVC-Rohr. Die notwendige Wassertempertur liefert im Wesentlichen die Raumheizung. Wo die Anforderungen an die Temperatur höher liegen, zum Beispiel im Zuchtbereich, werden Heizstäbe eingesetzt. Frischwasser kann über eine zentrale Zapfstelle mit vorgeschaltetem Thermostat direkt mit dem Schlauch zugeführt werden.

Für die Zucht stehen mir acht Becken zur Verfügung, die in kleine Einzelbecken unterteilt sind. Insgesamt besteht der Zuchtbereich aus 32 Einheiten mit jeweils ca. 30 Litern Wassermenge. Die Filterung erfolgt über kleine Schwammheber. Regelheizer erlauben eine individuelle Temperaturanpassung.

 

Die Becken sind mit Pflanzen eingerichtet und mit Zuchtgruppen besetzt. Zum Ablaichen sind den Tieren halbe Blumentöpfe oder PVC-Rohrstücke angeboten. Die Beleuchtung wird über Schaltuhren geregelt. Die Dauer ist so bemessen, dass die anspruchslosen Pflanzen ausreichend mit Licht versorgt werden.