Das Wasser

Bei den Wasserwerten ist der Aquarianer sehr stark von seinem örtlichen Wasserlieferanten abhängig. Komplizierte Aufbereitungsverfahren mit Osmosegeräten oder durch Regenwassergewinnung stellen einen Aufwand dar, der das Vergnügen der Aquaristik schnell beeinträchtigt.

Die von mir gepflegten Zwergbuntbarsche sind Nachzuchten. Das Vorurteil, dass nur Wildfänge farblich attraktiv sind, ist  nach meiner Erfahrung falsch. Die im guten Fachhandel angebotenen Tiere, die von engagierten Hobbyzüchtern geliefert werden, sind Resultate einer intensiven Zuchtauslese, bei der optimale Farbe und Form das Ziel sind. Da diese Tiere aus der Region stammen, sind sie an die örtlichen Wasserverhältnisse gewöhnt.
Das von mir verwendetet Leitungswasser ist mittelhart ca. 400 μS und im pH-Wert neutral ca. 7,0. Besondere Wasserzusätze verwende ich nicht. Wichtig für das Wohlbefinden der Fische ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel, der bei mir direkt über die Wasserleitung erfolgt. Die Temperatur wird über einen Thermostat geregelt. Sie beträgt 22°C-24°C.

 

Bei der Zucht besteht allerdings ein großes Experimentierfeld, um das ungleiche Geschlechterverhältnis - alles Weibchen oder alles Männchen -, wie es bei verschiedenen Apistogramma-Arten an der Tagesordnung ist, zu beherrschen. Extrem saure Wasserwerte, Temperaturveränderungen oder Veränderung der Wasserhärte gehören zu den kleinen Geheimnissen des Züchters.