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Höhlenbrütende Arten |
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Apistogramma-Arten laichen bevorzugt in Höhlen ab. Ich biete den
Tieren hierzu kleine Blumentöpfe, die ich mit einer Flex mit Steinscheibe halbiert habe, oder PVC - Rohrstücke von ca. 8 cm Länge. Steinaufbauten oder
Hälften der Schale einer Kokosnuss eignen sich ebenfalls. |
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| Maßgebliche Faktoren für die Gelegegröße sind das Alter der weiblichen Tiere aber auch die jeweilige Apistogramma-Art. Während A. agassizii meist große Gelege haben, sind sie bei A. nijsseni eher klein. Bei vitaminreicher Fütterung sind die Eier rotbraun gefärbt. Schlechte Fütterung erkennt man an einer grauweißen Eifarbe. Nach zwei bis drei Tagen schlüpfen Larven, sie werden vom Weibchen in der Laichhöhle betreut. Das Männchen bewacht bei einem ausreichend großen Becken die Reviergrenzen. Nach weiteren drei bis vier Tagen schwimmen die Jungen auf und werden meist vom Weibchen geführt und vom Männchen geduldet. Jetzt ist die Fütterung mit frisch geschlüpften Salinenkrebschen (Artemia-Nauplien) erforderlich. Zweckmäßig werden die Krebse ausgesiebt, in salzfreies Wasser gegeben, mit einem Luftschlauch mit Rohrende angesaugt und vorsichtig in der Nähe des Jungfischschwarms abgesetzt. Die natürliche Aufzucht gelingt nicht immer. Selbst Paare, die ein Gelege erfolgreich betreut haben, können beim nächsten Gelege ein weniger erfreuliches Verhalten zeigen. Hier hilft nur die künstliche Aufzucht in einem separaten Behälter. Ich benutze hierzu Gefrierdosen mit ca. einem Liter Wasserinhalt, die ich mit Belüftung in das Zuchtbecken hänge. | ||||